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Kaukasische Biene
Nur am Rande gehalten; interessant in kleereichen Lagen wegen des langen Rüssels. Die starke Propolisbildung erschwert die Arbeit an der Beute.
Merkmale der Rasse
- Lateinischer Name
- Apis mellifera caucasica
- Herkunft
- Kaukasus (vor allem die zentralen und östlichen Gebiete)
- Temperament
- sanftmütig
- Honigertrag
- hoch
- Schwarmtrieb
- gering
- Winterhärte
- mittelgut — im trockenen Kontinentalklima überwintert sie gut; im feuchten mitteleuropäischen Umfeld kann sie anfälliger für Nosemose sein
- Färbung
- grau bis graubraun; insgesamt dunkler als die Carnica
- Andere Bezeichnungen
- Kaukasier, Graue Gebirgsbiene
Die Kaukasische Biene besitzt den längsten Rüssel aller Unterarten der Honigbiene und erreicht damit den Nektar des Rotklees, der für andere Rassen schwer zugänglich ist. Die Völker sind sanftmütig und schwärmen wenig, sodass sich angenehm mit ihnen arbeiten lässt. Die reichliche Propolisbildung — eine typisch kaukasische Eigenschaft — dichtet die Beute ab, verklebt bei der Durchsicht aber die Rähmchen und erschwert die Handhabung. Im feuchten mitteleuropäischen Klima kann das Volk anfälliger für Nosemose sein als in seiner trockeneren kaukasischen Heimat.