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Honigbiene sanftmütig hoch Ertrag

Kaukasische Biene

Apis mellifera caucasica

Nur am Rande gehalten; interessant in kleereichen Lagen wegen des langen Rüssels. Die starke Propolisbildung erschwert die Arbeit an der Beute.

Kaukasische Biene — Apis mellifera caucasica
Zeynel Cebeci · CC BY-SA 4.0 · bearbeitet

Merkmale der Rasse

8 Parameter
Grundparameter
Lateinischer Name
Apis mellifera caucasica
Herkunft
Kaukasus (vor allem die zentralen und östlichen Gebiete)
Temperament
sanftmütig
Honigertrag
hoch
Schwarmtrieb
gering
Winterhärte
mittelgut — im trockenen Kontinentalklima überwintert sie gut; im feuchten mitteleuropäischen Umfeld kann sie anfälliger für Nosemose sein
Färbung
grau bis graubraun; insgesamt dunkler als die Carnica
Andere Bezeichnungen
Kaukasier, Graue Gebirgsbiene

Die Kaukasische Biene besitzt den längsten Rüssel aller Unterarten der Honigbiene und erreicht damit den Nektar des Rotklees, der für andere Rassen schwer zugänglich ist. Die Völker sind sanftmütig und schwärmen wenig, sodass sich angenehm mit ihnen arbeiten lässt. Die reichliche Propolisbildung — eine typisch kaukasische Eigenschaft — dichtet die Beute ab, verklebt bei der Durchsicht aber die Rähmchen und erschwert die Handhabung. Im feuchten mitteleuropäischen Klima kann das Volk anfälliger für Nosemose sein als in seiner trockeneren kaukasischen Heimat.