Die Texte auf dieser Website entstehen mit Hilfe künstlicher Intelligenz. So arbeiten wir
Italienische Biene
In wärmeren Lagen erzielt sie gute Ergebnisse; im raueren Klima der Vorgebirgslagen ist die Einwinterung anspruchsvoller.
Merkmale der Rasse
- Lateinischer Name
- Apis mellifera ligustica
- Herkunft
- Italien (Apenninenhalbinsel)
- Temperament
- sanftmütig
- Honigertrag
- sehr hoch
- Schwarmtrieb
- mittel
- Winterhärte
- geringer — empfindlich gegenüber langen kalten Wintern; höherer Winterfutterverbrauch wegen des großen Sommervolkes
- Färbung
- gelb bis golden mit ausgeprägten gelben Hinterleibsringen
- Andere Bezeichnungen
- Ligustica, Italiener
Die Italienische Biene zählt wegen ihrer goldenen Färbung und der außergewöhnlichen Honigleistung weltweit zu den meistgehaltenen Zuchtrassen. Die Königin ist sehr legefreudig, die Völker erreichen im Sommer große Stärke und nutzen die Haupttracht wirkungsvoll. Die höhere Zahl überwinternder Bienen erhöht allerdings den Verbrauch an Honigvorräten; in einem langen Winter ohne ausreichende Auffütterung droht Verhungern. Im mitteleuropäischen Klima eignet sie sich deshalb vor allem für erfahrenere Imkerinnen und Imker, die die Vorräte laufend kontrollieren und bei Bedarf ergänzen können.
Häufige Fragen
- Warum verbraucht die Italienische Biene mehr Vorräte als die Carnica?
- Die Königin der Ligustica hält auch im Spätsommer und Herbst eine große Brutfläche aufrecht, sodass das Volk mit einer größeren Population in den Winter geht. Mehr Bienen bedeuten einen höheren Honigverbrauch — die richtige Einschätzung der Vorräte bei der Einwinterung ist deshalb entscheidend.
- Kreuzt sich die Italienische Biene mit der Carnica?
- Ja — bei der Standbegattung mit Drohnen aus der Umgebung kommt es zur natürlichen Hybridisierung. Die entstehenden Völker können die für Rassekreuzungen typische erhöhte Verteidigungsbereitschaft zeigen. Eine reine Linie lässt sich nur durch Besamung oder in geografischer Isolation halten.