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Honigbiene sanftmütig sehr hoch Ertrag

Italienische Biene

Apis mellifera ligustica

In wärmeren Lagen erzielt sie gute Ergebnisse; im raueren Klima der Vorgebirgslagen ist die Einwinterung anspruchsvoller.

Italienische Biene — Apis mellifera ligustica
Chop2x · CC BY-SA 3.0 · bearbeitet

Merkmale der Rasse

8 Parameter
Grundparameter
Lateinischer Name
Apis mellifera ligustica
Herkunft
Italien (Apenninenhalbinsel)
Temperament
sanftmütig
Honigertrag
sehr hoch
Schwarmtrieb
mittel
Winterhärte
geringer — empfindlich gegenüber langen kalten Wintern; höherer Winterfutterverbrauch wegen des großen Sommervolkes
Färbung
gelb bis golden mit ausgeprägten gelben Hinterleibsringen
Andere Bezeichnungen
Ligustica, Italiener

Die Italienische Biene zählt wegen ihrer goldenen Färbung und der außergewöhnlichen Honigleistung weltweit zu den meistgehaltenen Zuchtrassen. Die Königin ist sehr legefreudig, die Völker erreichen im Sommer große Stärke und nutzen die Haupttracht wirkungsvoll. Die höhere Zahl überwinternder Bienen erhöht allerdings den Verbrauch an Honigvorräten; in einem langen Winter ohne ausreichende Auffütterung droht Verhungern. Im mitteleuropäischen Klima eignet sie sich deshalb vor allem für erfahrenere Imkerinnen und Imker, die die Vorräte laufend kontrollieren und bei Bedarf ergänzen können.

Häufige Fragen

Warum verbraucht die Italienische Biene mehr Vorräte als die Carnica?
Die Königin der Ligustica hält auch im Spätsommer und Herbst eine große Brutfläche aufrecht, sodass das Volk mit einer größeren Population in den Winter geht. Mehr Bienen bedeuten einen höheren Honigverbrauch — die richtige Einschätzung der Vorräte bei der Einwinterung ist deshalb entscheidend.
Kreuzt sich die Italienische Biene mit der Carnica?
Ja — bei der Standbegattung mit Drohnen aus der Umgebung kommt es zur natürlichen Hybridisierung. Die entstehenden Völker können die für Rassekreuzungen typische erhöhte Verteidigungsbereitschaft zeigen. Eine reine Linie lässt sich nur durch Besamung oder in geografischer Isolation halten.