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Dunkle Biene
Die ursprüngliche Unterart Mitteleuropas; heute selten. In der Schweiz, in Österreich und in mehreren weiteren Ländern bestehen Schutzzuchten zur Erhaltung reiner Populationen.
Merkmale der Rasse
- Lateinischer Name
- Apis mellifera mellifera
- Herkunft
- Nord- und Westeuropa
- Temperament
- verteidigungsbereit
- Honigertrag
- mittel
- Schwarmtrieb
- mittel
- Winterhärte
- hervorragend — ursprüngliche Anpassung an das raue nordeuropäische Klima
- Färbung
- dunkelbraun bis schwarz, kaum gelbe Anteile
- Andere Bezeichnungen
- Dunkle Europäische Biene, Mellifera, Nigra
Als heimische Unterart der Honigbiene besiedelte die Dunkle Biene seit jeher die Wälder und Wiesen Mittel- und Nordeuropas. Sie zeichnet sich durch dunkle Färbung, kräftigen Körperbau und hervorragende Anpassung an kalte und feuchte Winter aus. Die Frühjahrsentwicklung des Volkes verläuft langsamer als bei den südeuropäischen Rassen, dafür wirtschaftet die Biene sparsam mit geringem Winterfutterverbrauch. Reine Populationen sind heute selten und geschützt; in mehreren Ländern laufen Erhaltungszuchten zur Bewahrung der genetischen Vielfalt dieser ursprünglichen europäischen Unterart. Gegenüber anderen Rassen zeigt sie eine höhere Schwarmneigung, was in der Haltung zu berücksichtigen ist.
Häufige Fragen
- Warum sind reine Populationen der Dunklen Biene so selten?
- Die Dunkle Biene kreuzt sich auf natürlichem Weg mit eingeführten Linien — Carnica, Ligustica oder Buckfast. Die Introgression fremder Gene verändert Morphologie und Verhalten der Population nach und nach. Erhaltungszuchten wählen deshalb abgelegene Standorte, an denen der natürliche Zuflug von Drohnen fremder Linien möglichst gering ist.
- Eignet sich die Dunkle Biene für Einsteiger?
- Ihre ausgeprägtere Verteidigungsbereitschaft verlangt erfahrenen Umgang und konsequentes Tragen der Schutzausrüstung. Anfängerinnen und Anfängern wird eher die Carnica oder Buckfast empfohlen.