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Imkerei

Beute

Auch: Bienenbeute, Magazinbeute, Bienenkasten

Die Beute ist die vom Imker bereitgestellte Behausung des Bienenvolkes; die moderne Magazinbeute mit beweglichen Waben erlaubt Durchsicht und Honigernte ohne Zerstörung des Baus.

Die Geschichte der Bienenwohnung reicht Jahrtausende zurück — von Klotzbeuten über Strohkörbe bis zur Ständerbeute. Die moderne Beute mit beweglichen Waben beruht auf dem von Lorenzo Langstroth 1851 beschriebenen Bienenabstand: Der Zwischenraum von 6 bis 9 mm erlaubt es, jede Wabe einzeln zu ziehen, ohne den Bau zu zerstören.

Im deutschsprachigen Raum verbreitete Systeme sind die Zanderbeute (Rähmchen 420 × 220 mm, im Süden Deutschlands und in Österreich dominierend), das Deutsche Normalmaß (370 × 223 mm, vor allem im Norden), Dadant-Blatt mit ungeteiltem großem Brutraum sowie Langstroth. Daneben gibt es Einraumbeuten, Trogbeuten und die Bienenkiste für die wesensgemäße Imkerei.

Materialien: Fichten- oder Weymouthskiefernholz mit guten Wärmeeigenschaften, aber Anstrichbedarf; Styropor beziehungsweise Polystyrol — die Segeberger Beute ist der bekannteste Vertreter — mit hervorragender Dämmung und geringem Gewicht, dafür empfindlicher gegen mechanische Beschädigung.

Der Stand steht am besten auf einem Gerüst in 30 bis 50 cm Höhe, mit dem Flugloch nach Süden oder Südosten, mittags leicht beschattet und mit freiem Anflug. Bei der Standortwahl zählen Wasserverfügbarkeit und Trachtangebot im Flugradius von drei bis fünf Kilometern; in Deutschland und Österreich ist die Aufstellung dem Veterinäramt beziehungsweise der Bezirksverwaltungsbehörde zu melden.

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