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Imkerei

Honigraum

Auch: Honigzarge, Honigraumzarge

Der Honigraum ist der durch das Absperrgitter abgetrennte obere Teil der Beute, in dem die Bienen den überschüssigen Honig einlagern, der geerntet wird.

Der Honigraum wird über dem Brutraum aufgesetzt und durch das Absperrgitter von ihm getrennt. Arbeiterinnen passieren das Gitter mühelos, die Königin wegen ihres breiteren Hinterleibs nicht — so bleibt der Honigraum frei von Brut und der Honig sauber.

Während der Haupttracht, vor allem bei Raps und Linde, füllt sich der Honigraum rasch: Ein starkes Volk kann eine Zarge mit zehn Waben in weniger als zwei Wochen füllen. Bei sehr guter Tracht setzt man einen zweiten oder dritten Honigraum auf.

Geschleudert wird meist zweimal je Saison — nach der Rapstracht im Juni und nach der Sommer- beziehungsweise Waldtracht im August. Vor dem Schleudern werden die Waben entdeckelt, mit Entdeckelungsgabel, Entdeckelungsmesser oder Dampf.

Zum Winter werden die Honigräume abgenommen und trocken gelagert; Feuchtigkeit würde zu Schimmel und zum Verderb von Honigresten führen. Im Herbst lässt man die ausgeschleuderten Waben oft kurz zum Ausschlecken zurückgeben.

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