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Sommer auf dem Feld

Der Sommer ist die Erntezeit: Wintergerste eröffnet Anfang Juli, es folgen Winterraps, Winterweizen, Roggen und Triticale, zuletzt die Sommerungen. Parallel laufen Grünfutterernte, Stroh- und Heubergung sowie unmittelbar nach dem Drusch die Stoppelbearbeitung.

Feldarbeiten in der Saison

Die Termine sind Richtwerte für mitteleuropäische Verhältnisse.

Was jetzt gesät wird

  • Winterraps — Saatstärke: 30–50 keimfähige Körner/m² als Einzelkornsaat; dünnere Bestände sind gesünder und standfester

Was jetzt geerntet wird

Häufige Fragen

Wann beginnt die Getreideernte?

In Deutschland und Österreich eröffnet die Wintergerste die Ernte Anfang Juli, danach folgen Winterraps und Winterweizen, im August Sommergetreide, Körnermais und Sonnenblume.

Warum wird direkt nach der Ernte die Stoppel bearbeitet?

Um die Kapillarverbindung zu unterbrechen und damit Bodenwasser zu halten, Ausfallgetreide und Unkrautsamen zum Keimen zu bringen und die Strohrotte zu fördern — das senkt zugleich den Fusariumdruck der Folgekultur.

Worauf kommt es bei der Ernte an?

Auf die Kornfeuchte: Getreide wird bei rund 14 % gedroschen, feuchtere Ware muss getrocknet werden. Verzögert sich die Ernte durch Regen, drohen Auswuchs und Fallzahlverlust — aus Brotweizen wird dann Futterweizen.

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