DE

Die Texte auf dieser Website entstehen mit Hilfe künstlicher Intelligenz. So arbeiten wir

Imkerei

Arbeiterin

Auch: Arbeitsbiene

Arbeiterinnen sind geschlechtlich unterentwickelte Weibchen, die die überwiegende Mehrheit des Volkes bilden und sämtliche Arbeiten im Stock und im Feld übernehmen.

Die Arbeiterin entwickelt sich aus einem befruchteten Ei in rund 21 Tagen (Ei 3 Tage, Larve 6 Tage, Puppe 12 Tage) und wiegt ausgewachsen etwa 90 bis 120 mg. In der Saison zählt ein Volk 40.000 bis 80.000 Arbeiterinnen, im Winter sinkt die Zahl auf 10.000 bis 20.000.

Eine Sommerbiene lebt vier bis sechs Wochen, eine Winterbiene vier bis sechs Monate. Die Aufgaben wechseln mit dem Alter: Junge Arbeiterinnen (1. bis 10. Tag) pflegen die Brut und füttern die Königin, im mittleren Alter (10. bis 20. Tag) nehmen sie Nektar ab, bauen Waben und halten Wache, ab dem 21. Tag fliegen sie als Sammlerinnen aus und tragen Nektar, Pollen, Harz und Wasser ein.

Arbeiterinnen verfügen über spezialisierte Organe: Körbchen an den Hinterbeinen für den Pollentransport, Wachsdrüsen am Hinterleib und eine Giftblase mit Stachel. Der Widerhakenstachel bleibt in der Haut von Säugetieren stecken. Anders als die Königin besitzen sie voll entwickelte Futtersaftdrüsen zur Erzeugung von Gelée royale.

Bleibt ein Volk längere Zeit weisellos, beginnen einzelne Arbeiterinnen nach drei bis vier Wochen, unbefruchtete Eier zu legen — es entstehen Drohnenmütterchen und damit ein drohnenbrütiges, verlorenes Volk.

← Zurück zum Glossar