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Herbst auf dem Feld

Der Herbst gehört der Bestellung der Winterungen: zuerst Winterraps im August, dann Wintergerste, danach Winterweizen, Roggen und Triticale bis in den Oktober. Dazu kommen Zwischenfruchtaussaat, Kartoffel- und Rübenernte sowie Grunddüngung und Kalkung.

Feldarbeiten in der Saison

Die Termine sind Richtwerte für mitteleuropäische Verhältnisse.

Was jetzt gesät wird

  • Triticale — Saatstärke: 280–350 keimfähige Körner/m²
  • Wintergerste — Saatstärke: 280–350 keimfähige Körner/m²; mehrzeilige Sorten am unteren, zweizeilige am oberen Rand
  • Winterraps — Saatstärke: 30–50 keimfähige Körner/m² als Einzelkornsaat; dünnere Bestände sind gesünder und standfester
  • Winterroggen — Saatstärke: 220–300 keimfähige Körner/m² bei Hybridroggen, 300–350 bei Populationssorten — Roggen bestockt stark
  • Winterweizen — Saatstärke: 280–380 keimfähige Körner/m²; die frühe Saat am unteren, die späte am oberen Rand

Was jetzt geerntet wird

  • Kartoffel — Ernte: Juli bis Oktober je nach Reifegruppe
  • Luzerne — Ernte: Mai bis September (drei bis vier Schnitte)
  • Mais — Ernte: September bis Oktober
  • Rotklee — Ernte: Mai bis September (zwei bis vier Schnitte)
  • Sojabohne — Ernte: September bis Oktober
  • Sonnenblume — Ernte: September bis Oktober
  • Zuckerrübe — Ernte: September bis Dezember (Kampagne)

Häufige Fragen

Was wird im Herbst gesät?

Ab Mitte August Winterraps, ab Mitte September Wintergerste, ab Ende September bis Ende Oktober Winterweizen, Roggen und Triticale. Zwischenfrüchte folgen unmittelbar nach der Ernte der Vorfrucht.

Warum lohnt sich eine spätere Weizensaat?

Eine Saat ab Anfang Oktober senkt den Druck durch Acker-Fuchsschwanz, Virusvektoren und frühen Septoriabefall erheblich. Der Ertragsnachteil ist gering, der Vorteil beim Pflanzenschutz erheblich.

Was ist bei Zwischenfrüchten zu beachten?

Sie erfüllen die Bodenbedeckung nach GLÖZ 6, binden Reststickstoff und sind in roten Gebieten nach Düngeverordnung teils vorgeschrieben. In rapsstarken Fruchtfolgen gehören Senf und Ölrettich als Kreuzblütler nicht in die Mischung.

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