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Fendt 1050 Vario — wofür Sie draufzahlen und ob es sich lohnt
© MarcelX42 · CC BY-SA 4.0 · Quelle · bearbeitet
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Technik

Fendt 1050 Vario — wofür Sie draufzahlen und ob es sich lohnt

Das stärkste Modell der dritten Generation der Baureihe Fendt 1000 Vario leistet 517 PS. Wir sehen uns Getriebe, Reifendruckregelanlage und Kabine an – und wovon die Amortisation einer solchen Investition abhängt.

Der Fendt 1050 Vario ist das stärkste Modell der dritten Generation der Baureihe 1000 Vario (die vierte Generation, die Fendt 2025 vorgestellt hat, führt der 1052 Vario mit 550 PS an). Mit 517 PS (380 kW) gehört er zu den teuersten Traktoren auf dem Markt. Eine öffentliche Preisliste veröffentlicht Fendt nicht – den Preis bestimmen Ausstattung und Händlerangebot. Für wen lohnt sich so eine Maschine?

Was bekommen Sie für das Geld?

Vario-Getriebe

Das stufenlose Fendt-Vario-Getriebe ist nach wie vor der Branchenstandard. In Kombination mit VarioDrive — einem Antrieb, bei dem zwei separate Hydromotoren Vorder- und Hinterachse antreiben — erhalten Sie eine gleichmäßige Kraftübertragung auf alle vier Räder ohne Zugkraftunterbrechung.

VarioGrip

Ein System zur Regelung des Reifendrucks während der Fahrt. Für Straßenfahrten lässt sich der Druck erhöhen, auf dem Feld absenken. Weniger Bodenverdichtung und geringerer Reifenverschleiß.

Kabine mit FendtONE-Bedienung

Die Baureihe 1000 Vario verfügt über das Bedienkonzept FendtONE: ein digitales 10-Zoll-Armaturenbrett an der Lenksäule und ein 12-Zoll-Terminal in der Armlehne, das bei dieser Baureihe serienmäßig ist.

Wirtschaftlichkeit

Die Amortisation rechnen Sie am besten mit eigenen Zahlen: wie viele Betriebsstunden die Maschine pro Jahr tatsächlich leistet, welchen Verrechnungssatz (oder welche Einsparung eigener Kosten) sie bringt und was Diesel, Wartung, Versicherung und Finanzierung kosten. Bei einem Traktor dieser Klasse entscheidet vor allem die Auslastung – steht er, rechnet sich die Investition nicht.

Fazit

Der Fendt 1050 Vario lohnt sich dort, wo der Betrieb ihn auslasten kann: auf großen Flächen und bei zugkraftintensiven Arbeiten wie Tiefenlockerung oder dem Ziehen breiter Geräte. Kleineren Betrieben dient meist ein schwächerer und günstigerer Traktor besser.

Quellen: Fendt – Baureihe 1000 Vario und VarioDrive; top agrar – FendtONE für die Baureihen 500, 900 und 1000 Vario; top agrar, 05.09.2025 – Fendt 1052 Vario mit 550 PS; Traktorenlexikon (Wikibooks) – Fendt 1050 Vario.

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