Einkommensstützung für Junglandwirte
Die Junglandwirteprämie ist ein befristeter Hektarzuschlag für Betriebsleiter bis 40 Jahre, der den Generationswechsel in der Landwirtschaft erleichtern soll.
Die Einkommensstützung für Junglandwirte ist ein Zuschlag zu den Direktzahlungen für Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter, die höchstens 40 Jahre alt sind und den Betrieb erstmals führen. Sie soll die hohen Kosten des Einstiegs abfedern und dem Strukturproblem entgegenwirken, dass immer weniger Höfe einen Nachfolger finden.
In Deutschland beträgt sie im Antragsjahr 2025 120,64 €/ha für höchstens 120 Hektar und wird für längstens fünf Jahre ab der ersten Bewilligung gewährt. In Österreich lag sie im Antragsjahr 2025 bei 67,10 €/ha und ist auf 40 Hektar begrenzt — die niedrigere Grenze spiegelt die deutlich kleinere Durchschnittsbetriebsgröße wider.
Ergänzt wird die Prämie in beiden Ländern durch Niederlassungsbeihilfen und höhere Fördersätze bei der Investitionsförderung der zweiten Säule.
Häufige Fragen
Was ist die Junglandwirteprämie?
Ein befristeter Hektarzuschlag zu den Direktzahlungen für Betriebsleiter bis 40 Jahre, die erstmals einen Betrieb führen.
Welche Voraussetzungen gelten?
Höchstalter 40 Jahre, erstmalige Betriebsleitung und in der Regel eine abgeschlossene fachliche Qualifikation; die Zahlung ist auf fünf Jahre befristet.
Warum gibt es die Junglandwirteprämie?
Sie soll den Generationswechsel erleichtern, weil der Einstieg in die Landwirtschaft sehr kapitalintensiv ist.