Umverteilungseinkommensstützung
Die Umverteilungseinkommensstützung ist ein Zuschlag auf die ersten Hektar eines Betriebs und stärkt damit gezielt kleine und mittlere Betriebe.
Die Umverteilungseinkommensstützung ist eine ergänzende Direktzahlung, die zusätzlich zur Einkommensgrundstützung nur auf die ersten Hektar eines Betriebs gezahlt wird. Da jeder Betrieb sie für dieselbe Hektarzahl erhält, fällt sie bei kleinen Betrieben je Hektar der Gesamtfläche viel stärker ins Gewicht als bei großen.
In Deutschland ist sie zweistufig gestaffelt: Für den 1. bis 40. Hektar gibt es 68,05 €/ha, für den 41. bis 60. Hektar 40,83 €/ha (Antragsjahr 2025); ab dem 61. Hektar entfällt sie. In Österreich wird sie ebenfalls zweistufig gewährt — für die ersten 20 Hektar und für die weiteren bis 40 Hektar.
Deutschland hat die Umverteilung bewusst als Ersatz für eine Kappung großer Betriebe gewählt: Statt Zahlungen oberhalb einer Obergrenze zu streichen, wird der Sockel bei den ersten Hektaren angehoben.
Häufige Fragen
Wozu dient die Umverteilungseinkommensstützung?
Sie stärkt kleine und mittlere Betriebe, indem sie einen Zuschlag nur auf die ersten Hektar zahlt.
Worin unterscheidet sie sich von der Einkommensgrundstützung?
Die Grundstützung wird auf alle förderfähigen Hektar gezahlt, die Umverteilung nur auf die ersten Hektar — in Deutschland bis zum 60. Hektar.