GLÖZ – guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand
GLÖZ ist der Satz an Standards, mit denen Betriebe ihre Flächen in gutem landwirtschaftlichem und ökologischem Zustand halten müssen, um Direktzahlungen zu erhalten.
GLÖZ (guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand, englisch GAEC) bezeichnet neun Standards, die jeder Betrieb einhalten muss, der Direktzahlungen oder flächenbezogene Zahlungen der zweiten Säule beantragt. Sie decken Bodenschutz, Gewässerschutz, den Erhalt von Dauergrünland und die biologische Vielfalt ab.
Zu den neun Standards zählen unter anderem der Erhalt des Dauergrünlands (GLÖZ 1), der Schutz von Mooren und Feuchtgebieten (GLÖZ 2), das Verbot des Abbrennens von Stoppelfeldern (GLÖZ 3), Pufferstreifen entlang von Gewässern (GLÖZ 4), Erosionsschutz (GLÖZ 5), eine Mindestbodenbedeckung im Winter (GLÖZ 6), der Fruchtwechsel auf Ackerland (GLÖZ 7) und der Erhalt von Landschaftselementen (GLÖZ 8).
GLÖZ ist zusammen mit den Grundanforderungen an die Betriebsführung (GAB) Teil der Konditionalität. Verstöße führen zu Kürzungen der Prämie — kontrolliert wird durch die Länderbehörden in Deutschland beziehungsweise die AMA in Österreich.
Häufige Fragen
Wozu dient GLÖZ?
GLÖZ stellt sicher, dass landwirtschaftliche Flächen in einem Zustand erhalten bleiben, der sowohl für die Bewirtschaftung als auch für die Umwelt tragfähig ist.
Welche Regeln umfasst GLÖZ?
Neun Standards zu Bodenschutz, Gewässerschutz, Erhalt von Dauergrünland, Fruchtwechsel und nichtproduktiven Flächen.