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Imkerei

Futterteig

Auch: Kandy, Fondant, Apifonda, Winterfutterteig

Futterteig ist ein festes Zuckerfutter, das auf die Rähmchen gelegt wird, um im Winter oder zeitigen Frühjahr Vorräte zu ergänzen.

Futterteig — im Handel als Fondant oder unter Markennamen wie Apifonda erhältlich — besteht aus feinkristallinem Zucker mit einem geringen Wasseranteil von rund 8 bis 10 %, teils mit Zusatz von Invertzucker. Selbst hergestellt wird er aus Zucker und Wasser, die unter Rühren auf 118 bis 120 °C gekocht und beim Abkühlen zu einer plastischen Masse gerührt werden.

Gegeben wird er als Paket direkt auf die Oberträger unter der Folie oder in einer flachen Schale. Die Bienen tragen ihn langsam ab — er dient als Notreserve, wenn das Winterfutter knapp wird, oder als Reizfutter im Vorfrühling. Üblich sind ein bis zweieinhalb Kilogramm je Volk.

Der entscheidende Vorteil gegenüber flüssigem Sirup: Im Winter müssten die Bienen aus Sirup das Wasser verdunsten, was die Luftfeuchte in der Beute erhöht und die Wintertraube belastet. Fester Teig bringt kaum Wasser ein und kann auch bei kühler Witterung aufgenommen werden.

Ein Hinweis zur Ehrlichkeit im Betrieb: Futterteig darf nur außerhalb der Trachtzeit und nie bei aufgesetztem Honigraum gegeben werden — sonst landet der Zucker im Honig, was als Verfälschung gilt. Honig, der aus Futterzucker stammt, ist nicht verkehrsfähig.

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