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Antrieb und Motor

DPF

Auch: Diesel Particulate Filter, Dieselpartikelfilter

Der DPF (Dieselpartikelfilter) ist ein Partikelfilter im Abgasstrang von Dieselmotoren, der Ruß zurückhält und ihn bei der sogenannten Regeneration periodisch abbrennt.

Der DPF ist ein poröser Keramikfilter (typischerweise Cordierit oder Siliciumcarbid), der hinter dem Turbolader sitzt. Er hält Feinstaubpartikel (PM, Ruß) aus dem Abgas zurück — ohne ihn würde ein moderner Diesel die Emissionsgrenzwerte der Stufen Stage IV und Stage V nicht einhalten.

Der Filter setzt sich allmählich zu und muss regeneriert werden — der Ruß wird zu CO₂ abgebrannt. Dafür gibt es drei Wege:

  1. Passive Regeneration — bei hoher Abgastemperatur (über 600 °C, etwa unter Volllast) brennt der Ruß von selbst ab.
  2. Aktive Regeneration — das Steuergerät spritzt eine kleine Menge Kraftstoff ein, um die Abgastemperatur anzuheben (läuft automatisch im Hintergrund).
  3. Serviceregeneration — versagen die ersten beiden (kurze Fahrten, geringe Last), ist ein Werkstattbesuch nötig.

Bei Traktoren ist der dritte Fall selten — ein Traktor arbeitet meist über lange Stunden unter Last. Probleme treten vor allem bei Traktoren im kommunalen Kleineinsatz auf (kurze Starts, niedrige Temperatur).

Lebensdauer des DPF: 8 000 bis 15 000 Betriebsstunden je nach Marke und Wartung. Ein Austausch kostet etwa 3 000 bis 8 000 €. Vom Ausbau (DPF delete) ist abzuraten — er ist unzulässig, mindert den Wiederverkaufswert und kann bei einer Kontrolle zu Bußgeldern führen.

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