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Winter auf dem Feld

Der Winter ist die Zeit für Planung, Technik und Papier: Maschinenwartung, Anbauplanung, Bodenuntersuchung und Düngebedarfsermittlung, Sortenwahl und Saatgutbestellung — und die Vorbereitung des Sammelantrags. Im Stall läuft die Arbeit unverändert weiter.

Feldarbeiten in der Saison

Die Termine sind Richtwerte für mitteleuropäische Verhältnisse.

Was zur Aussaat ansteht

  • Körnererbse — Saatstärke: 70–90 keimfähige Körner/m², 4–6 cm tief
  • Luzerne — Saatstärke: 25–30 kg/ha in Reinsaat; im Luzernegras 18–22 kg/ha plus Gräser
  • Mohn — Saatstärke: 0,8–1,5 kg/ha — das Korn ist winzig, die Ablage darf höchstens ein bis zwei Zentimeter tief sein
  • Sommergerste — Saatstärke: 320–400 keimfähige Körner/m²; frühe Saat am unteren Rand
  • Sommerraps — Saatstärke: 80–120 keimfähige Körner/m² — mehr als Winterraps, weil er sich kaum verzweigt
  • Sommerweizen — Saatstärke: 400–500 keimfähige Körner/m² — deutlich mehr als Winterweizen, weil er kaum bestockt

Häufige Fragen

Welche Arbeiten fallen im Winter an?

Wartung und Instandsetzung der Maschinen, Anbauplanung und Fruchtfolge, Bodenuntersuchung, Düngebedarfsermittlung, Sortenwahl, Saatgut- und Betriebsmittelbestellung sowie die Vorbereitung des Antrags.

Wann wird der Sammelantrag gestellt?

In Deutschland läuft die Antragstellung im Frühjahr mit Frist 15. Mai, in Österreich ist der Mehrfachantrag bis 15. April einzureichen. Die Vorbereitung — Flächenabgleich, Nutzungscodes, Auswahl der Öko-Regelungen — gehört in den Winter.

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