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Technik

Grubber

Auch: Zinkengrubber, Flügelschargrubber, Kultivator

Der Grubber lockert und mischt den Boden mit Zinken, ohne ihn zu wenden.

Der Grubber zieht federnde oder starre Zinken mit Scharen durch den Boden. Er lockert, mischt Ernterückstände ein und hinterlässt eine raue Oberfläche — im Unterschied zum Pflug wendet er nicht, im Unterschied zur Scheibenegge arbeitet er tiefer und lockert stärker.

Je nach Scharform erfüllt er zwei verschiedene Aufgaben: Flügelschare schneiden ganzflächig und sind das Werkzeug der flachen Stoppelbearbeitung, bei der es auf vollständiges Durchschneiden der Wurzeln ankommt; Schmalschare lockern tiefer, bis etwa 30 cm, ohne viel Boden nach oben zu holen.

Entscheidend für die Arbeitsqualität ist die Zahl der Zinkenbalken: Drei bis fünf Reihen mit ausreichendem Strichabstand verhindern Verstopfen bei viel Stroh. Eine Nachlaufwalze bricht Kluten und verfestigt rück, damit der Boden Anschluss ans Kapillarwasser behält.

In der pfluglosen Bestellung ist der Grubber das zentrale Gerät. Er verlangt allerdings mehr acker­bauliche Sorgfalt als der Pflug: Ausfallgetreide, Ungrassamen und Krankheitserreger bleiben an der Oberfläche, weshalb Fruchtfolge und Stoppelhygiene an Bedeutung gewinnen.

Häufige Fragen

Wie arbeitet ein Grubber?

Zinken mit Scharen ziehen durch den Boden, lockern ihn und mischen Ernterückstände ein, ohne zu wenden.

Wann wird der Grubber eingesetzt?

Zur Stoppelbearbeitung nach der Ernte und zur Grundbodenbearbeitung anstelle des Pfluges.

Externe Quelle: Wikipedia: Grubber
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