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Ackerbau

Schleppen (Ackerschleppe)

Auch: Ackerschleppe

Beim Schleppen wird eine Ackerschleppe über das Feld gezogen: Sie ebnet die Oberfläche nach dem Pflügen ein, zerdrückt und drückt Kluten an und vernichtet keimende Unkräuter.

Schleppen ist ein sehr flacher Arbeitsgang der Bodenbearbeitung. Hinter dem Traktor wird eine Ackerschleppe über das Feld gezogen — ein Gerät aus Balken, Bohlen, Schienen oder Ringen ohne Zinken, die in den Boden eingreifen. Die Schleppe ebnet Kämme und Furchen nach dem Pflügen ein, zerdrückt und drückt Kluten an, lockert die Oberfläche flach und vernichtet keimende Unkräuter.

Am häufigsten wird im Frühjahr die Winterfurche abgeschleppt, sobald der Boden so weit abgetrocknet ist, dass er nicht mehr schmiert. Die eingeebnete, geschlossene Oberfläche verliert weniger Wasser, und das Saatbett für Sommerungen wird vorbereitet. Oft wird die Schleppe mit einer Egge zu einer Kombination verbunden.

Als eigener Arbeitsgang ist das Schleppen heute selten: Das Einebnen übernimmt die vordere Planierschiene von Saatbettkombinationen, die in einer Überfahrt einebnen, lockern und rückverfestigen.

Nicht zu verwechseln mit dem Radschlupf des Traktors — das ist etwas völlig anderes.

Häufige Fragen

Wann wird geschleppt?

Vor allem im Frühjahr auf der Winterfurche, sobald der Boden abgetrocknet ist und nicht mehr schmiert oder am Gerät klebt. Geschleppt wird flach, vor der weiteren Saatbettbereitung.

Was unterscheidet Schleppen vom Eggen?

Die Schleppe hat keine Zinken, die in den Boden greifen — sie ebnet vor allem die Oberfläche ein und zerdrückt Kluten. Die Egge lockert den Boden mit Zinken. Häufig werden beide Geräte kombiniert.

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