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Technik

Schneidwerk

Auch: Vorsatzgerät, Header, Getreideschneidwerk

Das Schneidwerk ist das Vorsatzgerät des Mähdreschers — es schneidet den Bestand und führt ihn dem Dreschwerk zu. Die Arbeitsbreite reicht je nach Klasse von 4 bis 18 m.

Das Schneidwerk (Vorsatzgerät) ist der abnehmbare vordere Teil des Mähdreschers. Für die verschiedenen Kulturen gibt es eigene Bauarten:

Getreide- und Rapsschneidwerk (Universalschneidwerk):

  • Arbeitsbreite 4 bis 18 m je nach Maschinenklasse.
  • Vario-Schneidwerk mit verschiebbarem Messerbalken — der Tisch lässt sich um 70 bis 90 cm verlängern, was bei Raps den Ausfall deutlich mindert und bei Getreide den Gutfluss verbessert.
  • Rapsausrüstung mit Seitenmessern und verlängertem Tisch.

Maispflücker:

  • Vier-, sechs-, acht- und zwölfreihige Ausführungen.
  • Pflückwalzen statt Messerbalken — der Kolben wird abgerissen, die Pflanze bleibt stehen oder wird gehäckselt.

Pick-up:

  • Nimmt zuvor geschwadetes Gut auf, ohne neu zu schneiden. Bei Raps im Schwaddrusch und bei Grassamen.

Sonnenblumenvorsatz:

  • Mit Pflückblechen, die nur den Korb erfassen.

Zur Auswahl:

  • Die Arbeitsbreite muss zur Maschinenklasse passen — ein zu breites Schneidwerk zwingt zu langsamerer Fahrt und bringt keinen Mehrdurchsatz.
  • Transport: Jedes Schneidwerk über 3,00 m Breite braucht für die Straßenfahrt einen Schneidwerkswagen; Klappschneidwerke sind die Ausnahme.

Viele Betriebe fahren zwei Vorsätze — Getreide und Mais — mit Schnellkupplung, der Wechsel dauert wenige Minuten.

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