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Antrieb und Motor

Frontzapfwelle

Auch: vordere Zapfwelle, Front-PTO

Die Frontzapfwelle überträgt die Motorleistung nach vorn auf Anbaugeräte am Fronthubwerk.

Die Frontzapfwelle führt die Motorleistung über einen eigenen Abtrieb an der Vorderseite des Traktors zu Geräten am Fronthubwerk. Sie dreht genormt mit 1.000 min⁻¹ und läuft — anders als die Heckzapfwelle — im Uhrzeigersinn von vorn gesehen, was bei der Auswahl der Gelenkwelle zu beachten ist.

Ihr eigentlicher Zweck ist die Kombination von Arbeitsgängen: Frontmähwerk und Heckmähwerk-Kombination in einer Überfahrt, Frontmulcher, kommunal die Schneefräse, die Kehrmaschine oder das Schneidwerk. In der Grünfutterernte bringt eine Front-Heck-Kombination die Flächenleistung fast auf das Doppelte, ohne dass ein zweiter Schlepper nötig wäre.

Technisch ist der Antrieb aufwendig, weil die Leistung an Motor und Vorderachse vorbei nach vorn geführt werden muss. Nachrüsten ist möglich, aber teuer; ab Werk bestellt ist sie deutlich günstiger. Zu prüfen sind die zulässige Vorderachslast — Fronthubwerk plus schweres Gerät gehen schnell an die Grenze — sowie eine ausreichend dimensionierte Rutschkupplung in der Gelenkwelle.

Sicherheitstechnisch gilt dasselbe wie hinten: Der Zapfwellenschutz muss vollständig und die Gelenkwelle mit intaktem Schutzrohr und gesicherter Kette montiert sein. Siehe auch Zapfwelle.

Häufige Fragen

Wozu dient die Frontzapfwelle?

Sie treibt Anbaugeräte am Fronthubwerk an, etwa Frontmähwerke, Mulcher oder kommunale Geräte.

Worin unterscheiden sich Front- und Heckzapfwelle?

Die Frontzapfwelle sitzt vorn, dreht in der Gegenrichtung und läuft genormt mit 1.000 min⁻¹; die Heckzapfwelle bietet meist mehrere Drehzahlstufen und überträgt höhere Leistungen.

Externe Quelle: Wikipedia: Zapfwelle
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